Freitag, 4. August 2017

Kunst auf feinen Stoffen | Lumi ist bei VIDA


* Kunst auf feinen Stoffen | Lumi ist bei VIDA *

Schaut doch mal rein - sooo schöne Dinge
& so nebenbei unterstützt man die Künstler und den fairen Handel

Gefällt mir, die Idee!

Mehr davon! 

Hier geht's zu VIDA -
https://shopvida.com/collections/praxis


                                              

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Sonntag, 18. Juni 2017

Mondblume News! | Der Liebe Lieder


Mondblume News! | Der Liebe Lieder 



Ich habe es gewagt, und widme mich nun, zusammen mit Leo Auri als Mondblume-Duo, einem neuen Projekt -
Es ist schon lange in meinem Äther, aber ich wagte mich nicht dran. Nun darf es kommen, und gestern hat es angefangen, Form zu werden -

Der Liebe Lieder (Arbeitstitel)
Von etwas so groß wie das Universum
 - Klangreisen -


Den Stein des letztlichen Anstoßes, es einfach zu tun weil ich muss, hat mir ein Seminar gegeben, mit einer ganz wunderbaren Frau - Dr. Monika Renz aus St. Gallen. Sie sprach im Kloster Lehnin vom Loslassen und Finden, und ich durfte an einer Klangreise teilhaben. Die beiden Begriffe bzw. Sätze, die mir nach der Reise kamen, hießen -

* Himmlischer Gesang * Auf die Welt bringen *

Sehr berührend war das - mir kamen schon während der Klangreise Tränen der Freude - die sanften weiblichen Gesänge um das Lied "Von guten Mächten wunderbar geborgen" erinnerten mich an meine Gesänge im Hall des Universums.

Mein Traum ist es, so schön zu singen, dass es die Seelen anrührt und erinnert, an ihren Ursprung.
Ich denke nicht, dass es zu hoch gegriffen ist - denn ich bin selbst so bewegt - zu Tränen gerührt -  von meinen Klängen, die ich mir dann anhören kann, ebenso, von meinen Bild-Collagen, die ich schöpfe. Sie sind wie eigenständige Wesen, die nun auf der Welt sind und wirken; ich bin lediglich das Medium, durch das sie fließen und auf die Welt kommen können.

Das ist sehr erhebend, und macht mich froh und dankbar, es tun zu dürfen.

HerzLicht Gunilla&Lumi

Hier bitte Reinlauschen - ganz pur, unzensiert und ungeschnitten - bitte auf Link unten drücken

Singende Felder on Soundcloud




Singende Felder 

Jenseits der Reichweite

von Richtig und Falsch,
liegt ein Feld -

ein singendes Feld.
Dort werde ich dich treffen ...

- Rumi








Freitag, 16. Juni 2017

Gunilla Lumi Göttlicher spricht | News! im Laufburschen


Gunilla Lumi Göttlicher spricht | News! im Satiremagazin

Der Laufbursche by Guido Walter und Björn Göttlicher

 http://www.lauf-bursche.com/




Ich habe das erste Mal Nachrichten in einem Studio gelesen -

Hört und seht selbst - ich bin ja so stolz und konnte mich beim ersten Mal vor der Kamera-Textlesen fast nicht auf dem Stuhl halten vor Lachen ... I love it!

Herrlich!

* Influencer in Klink eingeliefert * 



youTube-Link -  https://www.youtube.com/watch?v=vL2a5yq8HjQ&spfreload=5


 GunillaLumi im Laufbursche-Studio



Dank an Den Laufburschen, Björn Göttlicher und Guido Walter!



 GunillaLumi im Laufbursche-Studio 





Freitag, 17. März 2017


*** NEWS ***

Ein Artikel von der wunderbaren Samira Suweidan auf ihrem herrlichen Kunstblog
Wilde Gewächse - Traut Euch, frei zu blühn! 
http://www.wildegewaechse.de/about/
 
Hier geht's zum Link - mit mehr Bildern von Collagen!

 http://www.wildegewaechse.de/2017/03/16/da-kannste-nicht-denken/



„Da kannste nicht denken.“


… sagt die deutsch-finnische Collage-Künstlerin Lumi Divinior über ihren Schaffensprozess. Sie erzählt über den fühlenden Blick, ihre Beziehung zum Surrealismus und was sie über Galerien denkt. 



*Artikeltext*

Gunilla Göttlicher alias Lumi Divinior sitzt fröhlich lachend an einem großen Tisch, mitten in dem in dem 72 Quadratmeter großen Innenraum der Kapelle am Urban – einem kleinen Gründerzeitbau im Berliner Gräfekiez. An den Wänden hängen dicht gedrängt die Arbeiten von Lumi Divinior und Susanne Erçetin. Die beiden Frauen präsentieren hier ihre gemeinsame Ausstellung „Sein. Und nicht sein.“ Für Gunilla Göttlicher ist es bereits das dritte Mal, dass sie ihre Collagen der Öffentlichkeit vorstellt. Für ihre Besucher persönlich da zu sein, macht ihr Freude. Ebenso, wie gesehen zu werden. Eine Aufmerksamkeit, die sie auch genießt, wenn sie zusammen mit Musiker Leo Auri als Mondblume auf der Bühne steht und Gedichte von Hans Arp interpretiert. Folgerichtig hat Gunilla auch einen Künstlernamen: Lumi Divinior. Kein reiner Fantasiename, denn „Lumi“ ist das finnische Wort für „Schnee“, „divinior“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „göttlicher“. Göttliche, also spirituelle Ziele und Ideale bestimmen auch ihre Bilder.
Als ich die Kapelle am Urban betrete, finde ich die wunderbare Lumi Divinior im Gespräch mit einer Besucherin, die schon einmal neugierig eine Frage stellt, mit der ich in das Interview einsteige. Nämlich, warum die Künstlerin vor den Räumen nicht stärker für sich werben möchte? Sie winkt ab …
Warum machst du nicht mehr auf dich aufmerksam? Draußen hängt nicht einmal ein Plakat …
Ich glaube ja tatsächlich, dass jeder automatisch genau das Publikum bekommt, das für sie oder ihn richtig ist. Und hierher kommen immer nur diejenigen, die wirklich neugierig sind. Die es interessiert. Etwa die Frau, die sich gerade mit mir so angeregt unterhalten hat. So etwas liebe ich. Ich finde toll, wie man sich ans Herz wächst – innerhalb von ein paar Minuten. Es gibt einfach Begegnungen, die sind unglaublich schön und reich. Sie entstehen aus dem Moment heraus. Und das hat eben auch mit der Atmosphäre des Raums und der Kunst hier zu tun. Und mit der ausgesprochenen Einladung, hier einen Dialog führen zu dürfen. Denn ich bin – falls überhaupt – ’ne Diva zum Anfassen. (lacht)

Wie wichtig ist für dich das Gespräch mit den Besuchern?
Der Dialog des Geistigen, das ist für mich ganz köstlich. Mit den Menschen in Null-Komma-Nichts über das pralle Leben sprechen zu können. Und auch über den Tod. Das ist verzaubernd, muss ich gestehen. Einfach toll. Klar, fänd‘ ich es auch schön, wenn ganz viele Leute kommen würden – aber bei so viel Aufmerksamkeit käme ich gar nicht hinterher. Das habe ich schon bei meiner ersten Ausstellung erlebt.
Was begeistert dich bei deinen Ausstellungen besonders?
Wenn die Leute meine Bilder nach Hause nehmen, das ist ganz, ganz toll. Als ich das letzte Mal eine Ausstellung hier in der Kapelle am Urban gemacht habe, kam eine Frau von der Straße herein, sah sich um und verliebte sich in eines meiner Bilder. Darauf waren zwei Geparden zu sehen. Es erinnerte sie an sich selbst und ihre Zwillingsschwester. Sie sagt zu mir, sie kann sich gar nicht mehr retten, sie braucht das. Da dachte ich: Mann, das ist ja toll! Die Collagen finden ihre Freunde oder ihre Liebhaber oder so etwas. Sie kaufte das Bild und wir sind noch bis heute in engem Kontakt. Das freut mich, und es ist mir auch wichtig, meine Arbeiten in guten Händen zu wissen. Ich möchte, dass sie jemand besitzt, der sie wertschätzt.
Welche Begegnungen sind dir noch im Gedächtnis?
Ich fand eine am letzten Sonntag besonders spannend – mit einer Fotokünstlerin, die selbst schon in größeren Häusern ausgestellt hatte. Als sie den Raum betrat, waren ihre ersten Worte: „Schöne Arbeiten, aber eure Hängung ist die totale Katastrophe. Das geht gar nicht.“ Sie meinte zu uns, dass wir jedem Bild ganz viel Zeit und Raum geben müssten. Ihr fehlten außerdem Werktafeln an den Wänden. Wir hatten ja stattdessen Handzettel drucken lassen. Diese Hinweise waren konstruktiv und freundlich gemeint, aber es hat mich trotzdem irritiert. Es hat mich einfach erstaunt, dass die Hängung das Erste war, das ihr hier auffiel. Dieser Dialogfokus liegt mir gar nicht. Ich konzentriere mich immer zu allererst auf das, was mir gefällt. Auf die Inhalte.
Sie wollte sicher helfen: Eine professionelle Präsentation führt ja auch zu mehr Aufmerksamkeit und letztendlich zu mehr Verkauf …
Sicher. Sie meinte, ein Bild pro Wand wäre ausreichend gewesen. Ich antwortete ihr: „Logisch, aber da bin ich noch nicht.“ Ich bin noch an dem Punkt, an dem ich mich freue, dass alle meine Arbeiten an der Wand sind und die Menschen sie sehen. Und dabei vertraue ich darauf, dass die Besucher sich selbst entscheiden, womit sie sich auseinandersetzen möchten und womit nicht. Klar, wünsche ich mir das auch: nur ein Bild zu zeigen auf einer Wand. Oder überhaupt nur ein Bild in einem 100 Quadratmeter großen Raum. Vielleicht brauch ich auch irgendwann überhaupt kein Bild mehr. Ich sitz dann da alleine herum und alle zahlen scheiß viel Geld, nur um mich zu sehen. (lacht) Ja, das ist gut! (lacht gleich noch mehr und wird dann wieder ernst) Das ist natürlich ein hehres Ziel: Gunilla sitzt in einem Raum, alle Leute machen Fotos und müssen für jedes davon 20.000 Euro zahlen. Das ist ’ne schöne Sache. Aber im Moment ist mein Ziel, mich gemeinsam mit meiner Partnerin hier auf die Ausstellung einzulassen. So wie wir das hier machen, ist das natürlich das pralle Leben, das ist mir sehr bewusst. Aber das mag ich eben auch: dass Menschen sich hier hinein verirren und mir zu den Collagen sagen „Das liebe ich“ oder „Das mag ich nicht so“. Das ist toll. Mir geht es um das Gespräch – das ist ein komplett anderer Fokus als auf Leistung und Perfektion.

Was hast du denn für ein Verhältnis zu deinen eigenen Bildern?
Ich habe zu jedem Bild eine Beziehung und ich will, dass jedes Bild sein darf. Ich will die auch zeigen, weil die mich anrühren. Und wenn ich die Bilder hier an der Wand betrachte mit den Werken von Susanne Erçetin, dann erzählen die mir was, was die mir so nie erzählen würden. Das ist schön. Das ist wirklich schön. Ich merke dann auch, dass sich in den Bildern Themen spiegeln, die mich unbewusst beschäftigen. Und ich denke: Das ist ja toll! Das Bild ist mir fast einen Schritt voraus. Das macht mich so glücklich, das zu sehen.
Deine Bilder machen dir also etwas über dich selbst bewusst?  
Aber hallo! Ich bin wie eine Art Medium für diese Wesen, die da entstehen. Denn immer gibt es einen neuen Blickwinkel, immer eine neue Idee, immer kommst du einen Schritt weiter. Du reifst, und das Bild reift mit dir.

Wie ist deine Arbeitsweise?
Ich liebe es tatsächlich, überhaupt nicht zu wissen, was ich tue. Keinen Plan zu haben. Und dann springt mich irgendetwas an zu bestimmten Zeiten und dann entstehen irre Sachen. Und ich denke „Ach! Guck an!“ Es gibt Menschen, die gehen ganz anders an das Schöpferische heran. Die haben Pläne und Zeichnungen und Werke, die im Vorfeld entstanden sind für bestimmt Konstruktionen. Bei mir geht es weniger um Konstruktion. Das ist nicht so gedacht. Das Werk kommt aus mir heraus und ist geboren und dann ist es da. Das ist weniger Gedankenwerk als Innenwelt. Das ist nicht Kognition oder Gedanke, es ist Intuition. Die Bilder des Unbewussten, das Traumhafte. Und daraus ergibt sich etwas Eigenes. Und das entsteht, das kannst du nicht denken. Ja, wie soll ich das nennen? Mit dem Begriff „Kunst“ habe ich so meine Konflikte. Es ist eher das Schaffen, das Schöpferische. Das hier ist mein Schöpfertum. ich finde es toll, wie Dinge entstehen.

Du fotografierst ja auch. Nähst sogar mit Garn Bilder auf Stoff. Welche Techniken bevorzugst du?
Das Medium der Collage ist mir so nah. Mit der Schere und Klebstoff zu arbeiten, das ist so sezierendend. Einfach aus bestehenden Bildern etwas herauszunehmen, das mir entspricht. Ich male ja nicht gern. Das fixt mich nicht so an. Für mich ist es nicht das Wässrige. Das Sezierende fixt mich an. Es ist ein automatisches Collagieren – vergleichbar mit der Écriture Automatique im Surrealismus. Aber ich arbeite auch leidenschaftlich gern mit Stimme und Poesie auf der Bühne – zum Beispiel mit meinem Klangpoesieprojekt Mondblume, ähnlich dem Cabaret Voltaire im Dada Zürich.
„Das Sezierende fixt mich an.“
Collagierst du, um die Welt für dich erfassbar zu machen?
Ja. Es gibt schon vorhandene Bildwerke. Die gibt es schon in der Welt. Sie sind da, ich sehe sie und ich kenne sie – und dann verändere ich sie so, dass sie zu etwas Neuem werden. Zu etwas, das mir entspricht. Das passiert von selbst. Denn wenn ich immer nachdenken würde, wüsste ich irgendwann nicht mehr weiter. Sobald ich nicht mehr nachdenke, sondern nur noch tue, kommt so ein Gedanke: Jetzt brauchst du Energie, jetzt Neonrot, jetzt Gold. Mit dem Denken komme ich überhaupt nicht weiter. Nur mit dem Tun. Weißt du, und auf einmal fällt mir auf, ich liebe Neonrot mit Neonpink und Altrosa, Das macht mich high. Wenn ich das zusammenführe – und auch noch übereinander. Schon allein zu spüren, was es mit mir macht! Da kannste nicht denken.
„Mit dem Denken komme ich überhaupt nicht weiter. Nur mit dem Tun.“
Geht es dir also ums Experimentieren?
Nein, nicht nur. Es gibt viele Werke, bei denen ich Neues ausprobiert habe, die ich aber nicht zeigen würde. Mir geht es darum, etwas herauszufinden, das ich vorher noch nicht wusste. Mir geht es weniger um künstlerische Selbstdarstellung meiner ach-so-wichtigen kognitiven Ideen, sondern um das Ausdrücken dessen, was tief in mir ist – das Unbewusste, etwas, das meinen Urgrund darstellt und mir selbst immer einen Schritt (wenn nicht gar mehr) voraus ist. Etwas, das viel, viel größer ist als ich und mit allem kollektiv verbunden.
Damit stehst du in der Tradition des Surrealismus, vielleicht auch des Dada …
Ja, durchaus. Ich fühle mich sehr zur Poesie von Hans Arp hingezogen. Vor allem zu seinen Werken, die die Träume und das Phantastische beschreiben. Den aufrührerischen Aspekt des Dada teile ich eher weniger. Es kann nur der meine Kunst sehen und für schön befinden, der zum fühlenden Blicken in der Lage ist. Für mich spielt Joseph Beuys eine entscheidende Rolle – er ist so mutig gewesen und direkt, so von Angesicht zu Angesicht. Seine Kunst ist für mich fühlbar und stimmig, was er ausdrücken wollte über Energien und Kräfte in der Welt, entspricht auch meinen Ideen. Ein weiterer Wunderbarer ist für mich Dieter Roth. Sein Umtriebigsein, sein überfließendes Prinzip, dieses Üppige und auch sein Absturz sind für mich klar und folgerichtig. Sein Humor ist bezwingend, er war ein Gesamtkunstwerkkünstler.

Was hältst du vom renommierten Kunstbetrieb?
Hm, ehrlich: Was meine bisherigen Erfahrungen betrifft, nicht allzu viel. Ich will unbedingt mein Sein und Tun in diesem Moment gewürdigt wissen, keine schlauen Kommentare, was ich noch entwickeln könnte und wohin die Reise formal-technisch hingehen könnte. Ich will mich da nicht einschränken lassen. Es ist meine Entwicklung, die mache ich – mit eigenen Vorbildern und eigenen Anregungen. Ich möchte mich einfach nicht bevormunden lassen, und das ist eben schnell passiert, wenn man in einer Galerie ausstellt. Ich schließe es natürlich nicht aus, aber der Galerist müsste leidenschaftlich in der Lage sein, mein Werk zu lieben, zu erfassen und mit mir zusammenzuarbeiten. Das gibt es sicher. Ich habe auch noch nicht gesucht. Ich möchte und kann mir aber auch keinen Druck wegen neuer Arbeiten machen, es kommt als Ich-muss-jetzt-was-erschaffen raus, ein Überdruck, ein Wissen-wollen. Manchmal geht einfach nichts, Leere. Lediglich Verdauung des Vielen in der Welt.
Vielen Dank für das Gespräch!
Und zum Schluss zeige ich Euch noch ein Bild von Lumi Divinior:





Dank von ganzem Herzen an Samira und Wilde Gewächse! 
Bild: Samira Suweidan

Samstag, 22. Oktober 2016

mondblume-performance - Bar repeat | Album Engel wollen fühlen


* Engel fühlten sooo viel ...* 

Eine plötzlich sich entwickelnde Album-Release-Party  

"Engel wollen fühlen - Schönheit bezwingt" (unvollendet)
 



Mondblume-Performance in der Bar repeat | Lausitzer Straße 1 | 10999 Berlin
MI | 19.10.2016 | mit Leo Auri, Gianpaolo Camplese und Gunilla Göttlicher



Was für ein himmlischer Abend! 



Mein besonderer Dank geht an das tolle und hilfsbereite Team der Bar  repeat und unseren Engel, der alles für uns organisiert hat, und dann und leider nicht selbst mit dabei sein konnte - Rachel Ariel


THANKS TO YOU, my DEAR ANGEL ARIEL! 


Wer noch mal und mehr Lauschen will - 

mondblume Album

* Engel wollen fühlen *

https://mondblume.bandcamp.com/album/engel-wollen-f-hlen















Sonntag, 28. August 2016

Mondblume-Album | Engel wollen fühlen


NEWS! 

* Gunilla proudly presents ... *



Das neue Mondblume-Album

*Engel wollen fühlen -
 Schönheit bezwingt*

Mondblume - Klangabenteuer in Wortskulpturen

 https://mondblume.bandcamp.com/album/engel-wollen-f-hlen

Leo Auri: Sounddesign, Voice
Gunilla Göttlicher: Voice, Poems, Collages

Ich freu' mich ja so!
Endlich trau' ich mich, wieder zu singen ...




Dank an Mondblume und meinen Retrofuture-Leo!





Collage by
Die Welt der Lumi Divinior by Gunilla Göttlicher
serie *Sommer*, 2014
*Die Schafskönigin* (Details)


Mehr Collagen der Künstlerin unter - serie *Sommer*
https://www.flickr.com/photos/125515881@N03/albums/72157645481497398



Sonntag, 3. Juli 2016

Seelenliebe | Halten - Bewahren & Loslassen


Seelenliebe | Halten - Bewahren & Loslassen 







Ein Prozess des wahren 
Liebens & Kämpfens
zweier Seelen - einer SEELE
ausgedrückt in 
Automatischer Collage & Poesie 


by  
Die Welt der Lumi Divinior by Gunilla Göttlicher  



 

Manchmal erlebt Menschseele Großes - ihm begegnet jemand, der ihn an etwas erinnert, was größer und schöner zu sein scheint als Alles, was man bisher in dieser realen Welt erfahren durfte. Für mich gibt es hier so eine Art Sog, fast wie eine Abhängigkeit von einem gemeinsamen Dasein, was sich wie von Geisterhand im Zusammensein ergibt, und einfach von 0 auf 100 auf den seelenvollen Punkt kommt. Ich will dann mehr und das immer wieder, bitte. Danach suche ich schon mein Leben lang. Eine Zwillingsschwester wollte ich haben, die irgendwie so ist wie ich. In Kieslowskis Film "Die zwei Leben der Veronika" fand ich diese Vorstellung meisterhaft ausgedrückt. Mein Königinnendasein verlangt das, jetzt.
Tja. So einfach ist das nicht. Da kann ich noch so Wüten.

Das ist wirklich sehr seltsam - wundervoll und schrecklich zugleich. Es macht gnadenlos Angst und irgendwie scheint dagegen kein Kraut gewachsen. Außerdem hasse ich nichts so sehr wie Abhängigkeiten - will meine Freiheit, die geht mir fast über Alles. Ich will über Lust und Liebe selber entscheiden dürfen.
Scheißdreck und weit gefehlt.

Flucht ist immer ein erster und guter Impuls. Doch meiner Erfahrung nach, hilft Flucht auch nicht so richtig, weil es ja IN einem ist. Und vor sich selber flüchten tun ja wohl bekanntlich die meisten - aber manche, wie auch ich, haben begriffen, dass es aussichtslos ist, vor sich selbst davonlaufen zu wollen. Die Literatur und Poesie kennt dieses Phänomen in Romeo & Julias schon lange und auch die esoterische Szene hat dafür einen passenden Begriff gefunden - "Dualseele" oder auch "Zwillingsseele" (engl. Twin soul/ Twin flame). Zwei Körper, eine Gesamt-Seele, die sich einst getrennt hat, um vielfältige Erfahrungen als Mensch machen zu können. Im Enddefekt, so begreife ich das, geht es darum, die Köstlichkeit der eigenen Gefühlswelten zu durchwandern, um alles, was man im Gegenüber vermutet, in sich selber zu finden und zu entwickeln. Das hehre Ziel ist nichts anderes als die eigene Ganzwerdung als Gesamt-Seele, was auch immer das heißen mag. Ich vertraue darauf, das spürend wahrzunehmen - mit Denken und Kognition komme ich da nicht weiter. Davon kann man halten, was man will - ich finde diesen Ansatz zu diesem Phänomen hilfreich und er findet auch einfach gute Worte für das Phänomen SEELE.

Im Sufismus - der islamischen Mystik - beschreiben Dichter und Gelehrte wie Rumi oder auch Hafiz, wie sie die LIEBE zu GOTT erfahren - schon bei ihnen fühle ich mich seit Längerem sehr verstanden und wohl - es scheint ein ähnliches Seelenphänomen darzustellen.

Du fragst nach einer Rose – lauf vor den Dornen nicht davon. 
Du fragst nach dem Geliebten – lauf vor dir selbst nicht davon. 
 - Rumi

Für mich gibt es im übrigen SEELE - das ist für mich ganz klar und mittlerweile überall spürbar präsent. Es ist wie, als würde eine Art Märchenwelt in die sog. reale Welt eingreifen, wie in der tschech. Serie "Die Märchenbraut" mit Zauberer Rumburak und Prinzessin Arabella, die ich als Kind so gerne sah und auch las. Die Frage ist für mich nur, wie bewusst man in der Welt mit Bildern, Zeichen und Symbolen umgehen kann, und zusammenhängende subjektive Schlüsse daraus ziehen will. Das erfordert Zeit und Muße und auch Arbeit an der Sache. Dann ist Welt wirklich magisch - ein fast paradiesisch geheimnisvoller Ort voller Wunder

Mir ist das alles auch total unheimlich - doch ich bin auch begeistert, was es in mir an emotionalen Zuständen auslöst, die ich bisher nicht kannte oder auch zuließ. Ein In-Liebe-entflammt-Sein und romantische Gefühle, die ich mit meiner skeptisch-kognitiv-wendigen Zwillingsnatur bisher eher belächelt habe, und so mancher Mensch sich von mir - und bei Offenbarung - sicher unverstanden gefühlt hat. Das tut mir heute von Herzen leid, und ich begreife allmählich, dass es auf dieser, unserer Welt viel Größeres gibt, als was ich mir jemals hätte träumen lassen können.

Und all das OHNE künstliche Drogen - allein die körpereigenen reichen schon dicke. Phänomenal. Aber nicht minder schwer zu handhaben - das energetische Niveau ist nicht leicht zu zügeln und erfordert ein regelrechtes Zaumzeug-Training des pferdhaft-animalischen Geistes - man will ja nicht die ganze Zeit Sich-Liebkost-Fühlen und immerzu Los-Juchzen. Man muss ja auch seinen (beruflichen) Alltag gebacken bekommen. Zumindest halte ich das für sinnvoll. Zum Glück darf ich leicht seltsam sein, es passt prima zu meiner Profession als Kunsttherapeutin und Künstlerin - da habe ich eine stimmige Wahl getroffen. Göttingottlob!  

Mein Vater - wohl selbst auch weiser Geliebter und Liebender - riet mir, alles Erlebte aufzuschreiben - Ein Rat, den ich schon lange befolge, schon bevor er mich daran erinnerte - auch das Automatische Collagieren, wie es es übe, hilft, mehr zu begreifen von der besonderen Qualität der Seele(n).


           serie SOMMER - Die Schafskönigin & 
Wesen mit Pferd und Waffelröllchen (07/14)


Wenn zwei gegensätzliche Kräfte wie Sonne und Mond oder Schwarz und Weiß - einfach Ying und Yang (männlich weiblich/ Animus und Anima) - zusammenkommen - die sich vom Urgrund her schon seit Urzeiten kennen und lieben, aber realiter Gegensätzlicher nicht sein können - wird es spannend und auch spannungsvoll - aber im Enddefekt geht es auch hier wieder um ein noch Größeres - vielleicht als eine SEELE vorbildhaft ein Stück Welt retten durch LIEBE, nicht mehr und nicht weniger ;)
Ich empfinde diese Videos dazu als sehr passend - 

Enya feat. Fugees - Boadicea-Remix Ready or not

Die Zwei Leben der Veronika von K. Kieslowski 

Danke für dieses Wunder!
Let's fight and love, dance, play and sing!
Halleluja.

Herzlich GG





serie Universen - Marga, Magda und der Vogel (06/16)


Meer werden

so viel -
Wallung wie ein Meer
manchmal -
droht es mich – zu überfluten
Ertrinken – in Ekstase
an diesem Punkt
könnte ich auch sterben -
es wäre wundervoll -
prall gelebtes Leben -
Gehen, wenn es am
Schönsten ist -

immerzu pocht mein Herz -
der Körper durchblutet
in vielen Strömen
rauf runter immerzu
nur Ruhe beim Schlafen
dann Träume
auch so schön -
von Pferden und silbernen
barocken großen Kleidern
in Schlossgärten
Erwachen in Wonne

auch irgendwie Angst
es wäre alles nur ein Traum -
und dann böses Erwachen
doch in mir drin -
ein Wissen darum, dass
Liebe mich wallen lässt
und Liebe ist unendlich -
durch alle Wesenheiten
und Erscheinungen
hindurch – und es wird immer
mehr und mehr Meer


Schloss Babelsberg, 11.06.2016 


serie Tondo - Das Sonnene Teil I. (06/16)


Reine Wonne

ich lasse mich fallen
buchstäblich
lege mich nach hinten
und blicke nach oben

kein klares Gerichtetsein
mehr und kein Wollen und
unbedingt und jetzt
alles wie es fließt
ich auf meinem
gebetteten Boot
auf diesem Strom
der mich immer wieder
gänzlich und liebevoll nimmt
Juchzen und Stöhnen
kommen aus mir

es vollzieht sich in mir
liege dann auf dem Stuhl
und lasse die Liebkosung
einfach geschehen -
Reine Wonne!

Berlin, 13.06.2016 
 


serie Tondo - Das Mondene Teil I. (06/16)
 


Flucht zum Duft der Rosen 

Gesang einer Nachtigall

getrieben
voller Sehnsucht und ungestillter Lust
auch Wut der ungelebten Möglichkeiten
fand ich mich in rasanter Fahrt wieder
in einem Labyrinth gefangen 
schnell weg
wie der Wind

zu den Rosen wollte ich
die ich tags zuvor fand, und die
mich beglückten - vielmehr betörten
ihr Duft – unwiderstehlich!
pure Verführung
herrlich, um sich zu verschmelzen

dann auch schrie ein Fuchs -
ob er eine Gans riss?

Dunkel war es – schemenhaft das Ufer
eine Nachtigall umfing mich
um mich der frische Duft von Lindenblüten
auf einer Bank fand ich Halt
lustige Mädchen aus fernen Ländern
schritten vorbei.

Ein Angler saß im Dunklen -
und wartete geduldig auf seine Beute
ein weißer Herzballon einer vergangenen Hochzeit
flatterte festgehalten am Wasser
ich sah sie, war von Ferne dabei
sah die Herzen fliegen
Rosa und Weiß
zwei aneinander gebunden
sich davonmachend - lächelte ich ihnen zu

ein Windhauch streichelte meine Wange
langsam kam ich wieder zu mir
ich begriff, dass ich es war,
die mich jetzt braucht

ich will für mich da sein
auch wenn mich die Sehnsucht
fast zerreißt
wie der Fuchs die Gans

ich bin mit mir
berühre mich
liebe mich

Schloss Babelsberg, 15/16.06.2016 


Die Ewigkeit ist unser

Geliebte Seele
ich lasse jetzt los.

Öffne die Handflächen gen Himmel
und empfange das,
was zu mir kommen soll. 
 
Ganz leicht. 
 
Geliebte
wo auch immer und
wann auch immer
meine Liebe ist Dein. 
 
Ich bin Dir ergeben,
die Ewigkeit
ist unser.

Amen. 


Berlin, 03.07.2016 
 


serie Tondo - Das Sonnene Teil II.     Das Mondene Teil II. (06/16)




Einen Augenblick Unendlichkeit 


und dann sah ich dich wieder
ich erwartete Schwarz Weiß 
Härte und Falten 
und war gewappnet 
mit meiner glitzernden Schutzschicht 

ich wartete ab und sah dich  
für einen ganz kleinen Moment 
trafen unsere Augen sich 
in der Unendlichkeit 
versinken
als einziges Ziel 

tief rein ins blaue Universum 
die Sterne funkelten so hell
für diesen heiligen Moment 
ich blicke dahinter 
als Spiegel meiner Selbst 
und lausche dem dahinter 

ein glitzerndes strahlendes
leuchtendes glückliches 
unendliches
ich liebe dich 
erreicht mich 

Ja! 
Ich liebe dich!  
Zwitschere ich Vogel 
zurück 


Berlin, den 11.04.2017  



                                Berührung in Blumen


Kaum auszuhalten

Kaum auszuhalten 
weil es so schnell fließt 
ich könnte schmelzen 
mich einfach nur dem 
Rausch hingeben 

heute sah ich dich 
in voller Pracht und Rundung 
oh meine Göttin - 
die Form und Abzeichnung 
Deiner prallen Brust 
unter deinem Hemd 
ich kann kaum hinsehen
so sehr erregt es mich 

Mein Herz und Puls gehen schneller
alles fließt in Strömen
ballt sich oben und unten
macht mich verlegen lachend 
ich begehre dich 
Liebste -

Ich könnte niederknien vor dir - 
nimm' mich - 
vor Lust schreien 
ich schüttel' mich vor Lachen 
es hilft etwas 


Berlin, den 03.05.2017     
           



                Frau mit Perle und Maske   Frau mit Mond und Uhrwerk 


Welt mit Sternen 

Du bist immer da 
immer mit dabei 
egal, wo ich gehe und stehe
ich gehe alleine
und doch nicht alleine 

Wie oft erzähle ich Dir 
von mir
von uns 
immer ein bißchen anders 
immer im Wandel
Du bist auch überall
im Außen 
Namen und Zeichen  

Ich sehe und erfahre Dich
und muss so oft lachen 
ist einfach zu komisch 
diese Welt mit Sternen 
überall ploppt Märchen auf 
so unbegreiflich skurile Dinge
im Außen  

Oft um mich zu vergnügen
oder erinnernd an die 
Einheit zu machen 

Ich bin nicht allein
Du bist da
immer und irgendwie 
ewigLicht

Berlin, den 28.05.2017  




 Weißer Flieder mit Glas 


So zart 

So zart
so unendlich zart
das so blutjunge Wesen
so zerbrechlich das Leben
ein Windhauch
kann es umpusten
bitte helft! Ihr Guten Geister
helft beschützen! 
es ist so zart
das Pflänzchen
das wir alle sind 

Ich verstehe Dich
liebende beschützende Mutter 
jetzt besser
ich werde beschützen
helfen - vertraue mir! 
Ich bin 
ein guter Geist! 

17.08.2017


Die Geburt der Venus

Heute kam sie 
zur Welt die Venus

sie kam
während ich 
die Saiten spielte 
ich berührte sie
und sie erinnerten mich
an Frauenlippen
über die ich gerne streiche

ich beschrieb das Spiel
unsere Blicke trafen sich
dunkel und magisch
ein seltsam tiefes Wissen
aus dem feuchten Urgrund
des Weiblichen 

01.09.2017



 Zwei in Gelb und Weiss 


Liebe ist sooo groß 

Und - 
es ist wahr
ja, alles fügt sich
alles ist offenbart
und kann nicht mehr 
weggedacht und 
wegoperiert werden 
LIEBE ist sooo groß
und durchströmt die beiden Körper
Vertrauen zueinander
wächst
ich halte dich
Geliebte Du
LIEBE SEELE
meines Lebens
Alles wird 
möglich werden
Alles Schöne
Paradiesische
dieser Welt
ist unser 

AMEN


09.09.2017 


Ein Vorgefühl 
umweht mich 

mir wird klar
dass auch Du
tatsächlich in Liebe 
lebst gar schwelgst 
zu wem oder was auch immer
Dein Geheimnis  

doch was ich fühle
zu Dir ist so 
unbeschreiblich schön 
warm durchströmend
nährend
liebkosend fast 
wie die warme zarte 
Decke, die mir
heute morgen
beim Aufwachen
um den Hals gelegt 

Alles heilt 
sanft ist es 
in mir 
Liebe rein und pur
wächst 

12.09.2017 

Der rote Vogel/ Detail (06.10.2017)

 Traum 

Links von mir
liegt jemande
(obwohl da niemande liegt)  
mein Herz klopft
kann es kaum fassen
vor Glück 
unsagbar herrlich
bleibe ganz still
als wäre da wirklich 
jemande 

15/16.09.2017 



Eins werden

Eros 
warm in Strömen 
will mich verbinden 
eins werden 
in Dich schlüpfen 
zusammenschmilzen 
zurückkehren
ins Meer der Meere 




*


 Dem Fluß hingeben

Ich stelle mir Dich 
links von mir vor
schließe meine Augen
atme und spüre Dich
langsam und wie von 
Geisterhand 
drehe ich mich zu Dir um
Oberkörper zu Oberkörper
nur spüren
die Spannung aushalten
die wie Starkstrom fließt 
ich gebe mich 
dem Fluß hin
alles ist leicht 
sie finden sich
endlich 



beide Gedichte am 22.09.2017


Die weiße Beere

Unfassbar 
die Rundung 
der Brust 

erinnert mich doch
glatt an Deine
Du Madonna
lebende von Melun

Einmal sah ich sie
und musste sofort wegsehen
weil eine ungeahnte Erregung mich ergriff
und die rote Scham mir 
ins Gesicht stieg

Immer wieder die Erinnerung
an die pralle weiße Beere
will sie pflücken 
wann darf ich endlich? 


Über Jean Fouquets Diptychon von Melun | Gemäldegalerie Berlin
03.10.2017



 



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